Der Bilderbuchsommer – Schwedenglück & Pfannkuchenzeit.

Roadtrip Schweden/ Juni 2019. – Ganz, ganz oft träume ich mich zurück. Ich träume mich zurück in den Juni. Woran denke ich dann? An die ersten schönen Sommertage. Strandmomente voller Sand auf der Haut & Sonnencreme auf der Nase. Campingzeit mit Lichterketten im Baum & Weißwein im Glas. Rote Holzhäuser, Flohmärkte & ein Mittsommerfest mit Freunden. Ein kühles Bad im See & viel Hängemattenzeit. Es folgt eine Liebeserklärung an mein Lieblingsland ♡

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Strandmomente: Blendend weißer Sand, die rauschende Ostsee & ein verlassenes Boot. Während wir unser Strandtuch in den Dünen ausbreiten, wiegt der Strandhafer idyllisch im Wind. Die Sonne scheint vom blauen Himmel. Hin und wieder lohnt sich die Abkühlung im kalten, erfrischenden Wasser. Kaum eine Menschenseele treffen wir hier an. Selbst nicht beim stundenlangen Spaziergang entlang der Küste. Unser Campingplatz hat übrigens direkten Zugang zum Strand, was für ein Glück. Schließlich bewegen wir uns nur zwischen der Hängematte am Zeltplatz und dem Badetuch am Meer hin und her. Und als es dann noch ein nach Zuckerwatte schmeckendes Eis in Schwedens Nationalfarben gibt, bin ich happy. Kann es besser laufen?

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Campingglück: Außer 3 Übernachtungen im B’n’B unserer Freunde, verbringen wir jede Nacht im Zelt. Auf- und Abbauen ist zwar viel Arbeit – aber das ist egal. Selbst die Lichterkette & Laternen werden jedes Mal aufgehängt. Lohnt sich nicht! – mag der eine oder andere sagen. Wozu? – fragt sich vielleicht jemand. Für mein Urlaubsgefühl & die Freude, die ich daran habe – antworte ich. Unter dem Sonnensegel sitzen, frisch geduscht & eingehüllt in den Duft von Citronella, brennt die Kerze auf dem Tisch. Klar haben wir eine Tischdecke dabei. Wein gibt es auch. Und natürlich Black Stories. Es wird sehr spät (bis gar nicht) dunkel – schließlich ist es kurz vor Mittsommer. Daher kann man wirklich sehr lange draußen sein & später beim Einschlafen dem Meer zuhören.

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Pfannkuchenzeit: So wenige Zutaten & dabei so viel Hygge. Zum Frühstück oder als Fika am Nachmittag gibt es Pfannkuchen. Frisch angerührt und auf dem Gasherd zubereitet. Mit Schokoaufstrich oder Rhabarber-Marmelade. Dazu eine Tasse Kaffee & ein Lächeln im Gesicht. Nennt man das Glückseligkeit?

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Zeit am See: Irgendwann finden wir ihn – den Platz am See. Den Ort, wo ich denke – das ist der perfekte Schwedensommer. Das Wetter ist grandios, das Zelt steht mit Blick auf’s Wasser. Die Hängematte baumelt im Wind. Mit meinem Kaffee in der Hand freue ich mich über das Urlaubsgefühl, was mich hier überkommt. Unsere neuen Bekannten bringen uns das Angeln bei. Wenn es zu heiß wird, hüpfen wir in den See. Abends halten wir Ausschau nach Elchen. Wusstet ihr eigentlich, dass schwedische Erdbeeren viel aromatischer schmecken als deutsche? Fällt mir gerade ein. Hier am See haben wir übrigens nicht viel zutun, sodass wir bei einem leichten, schwülen Sommerregen mit dem Kanu ins Wasserschutzgebiet paddeln. Und dann steht da ein Rehbock am Ufer im Schilf und schaut uns an. Und wir zurück. Eine gefühlte Ewigkeit. Magisch.

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Ich ziehe eine Bilanz:

  • 12 Tage – Deutschland, Dänemark, Schweden & zurück
  • Irgendwas zwischen 3000 und 4000 km
  • fast ausschließlich warmes Sommerwetter
  • 1 Gewitter, 1 Sommerregen
  • 4 Camingplätze
  • 1x Wildcamping (im Wald – Mückenplage – nicht zu empfehlen)
  • 3 Nächte im B’n’B bei Freunden
  • Baden in der Nordsee, der Ostsee & in zwei Seen
  • 2 Kanufahrten
  • 2 Elche
  • unzählige Male Abhängen in der Hängematte
  • sehr viele Zimtschnecken
  • oft Pfannkuchen und (zu) oft Nudeln mit Pesto/ Soße/ Pesto/ Soße etc.
  • ganz viele neue Sommersprossen auf der Nase

Über das Mittsommer-Fest mit unseren schwedischen Freunden möchte ich gerne in einem separaten Beitrag erzählen. Nur so viel: Geblieben sind so wunderbare Erinnerungen an drei unvergessliche Tage, dass ich bis heute vor Freude darüber ein bisschen weinen könnte ♡

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