Niederlande – Camping & Hygge.

Mai 2019/ Tilburg. – Es ist so einfach & man sollte es wirklich viel, viel öfter machen: Kofferraum auf, Zelt & Schlafsack rein & dann rausfahren. Einfach ins Grüne, draußen sein, frische Luft um die Nase wehen lassen. Und das auch mal nur für’s Wochenende. Ich kann euch sagen: Einfachheit & Natur sind wahnsinnig hyggelig. Und die Niederlande sind hierfür ganz hervorragend geeignet.

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Unsere Route ging nach Tilburg, in die Provinz Nordbraband – knapp zwei Stunden von Zuhause entfernt. Auf einen kleinen, privaten Campingplatz – mitten in der Natur. Das Wetter war relativ mittelprächtig angesagt, entsprechend war der Platz schön leer. Das Zelt konnten wir trotz spontaner Buchung in bester Lage aufstellen – mit Blick auf die Pferdekoppel. Wie in jedem Urlaub (und jetzt auch bei Wochenendtrips) wurden zum Einstand natürlich erst einmal Spaghetti mit Tomatensoße gekocht – das hyggeligste Essen, was es für mich gibt. In Decken eingekuschelt & mit einem honiggesüßten Bergamotte-Schwarztee zum Nachtisch haben wir es uns anschließend gemütlich gemacht.

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Ich muss sagen, ich mag kalte Nächte im Zelt mittlerweile lieber als warme – vor dem Schlafengehen heiß duschen, ab in einen flauschigem Pullover und dann in den Schlafsack mummeln. Mit kalter Nase, aber warmen Füßen lässt es sich super aushalten. Und dann wärmt man sich am nächsten Morgen einfach am frisch gekochten Kaffee auf. Herrlich.

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Tagsüber wandern, die Sonne & die ersten Düfte des Sommers genießen. Unterwegs ein paar Blumen für den Tisch pflücken. Hungrig & mit müden Beinen zurück kommen, grillen & vielleicht noch ein Mittagsschläfchen einbauen. Abends dann was spielen (wir stehen ja auf Black Stories – wer noch?) & darauf warten, dass die Lampions in der Dämmerung angehen. Ansonsten keine Pläne. Klingt gut, oder?

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Hach ja – ganz gemütlich wurde es dann beim Abschlussfrühstück. Mit prasselndem Regen auf dem Vorzelt & warmen Croissants auf dem Teller. Camping-Hygge pur. Und das Zelt wurde dann ganz einfach zu Hause im Wohnzimmer getrocknet.

Wer jetzt auch Lust auf Outdoor, Einfachheit, die Niederlande & Hygge bekommen hat – dem kann ich unseren Platz nur empfehlen (übrigens: als Willkommensgruß der Gastgeber gibt es einen lokalen Kräuterschnaps).

https://petit013.nl/

 

 

 

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So viel Nordglück – IKEA Insta Meet Hamburg.

IKEA Hamburg-Altona/ verregneter Herbst 2018. – Draußen ist es kalt & nass, die Tage werden kürzer. Ein Hauch Weihnachten liegt schon in der Luft. Zuhause wird es jetzt richtig schön gemütlich – mit Kerzen, Kuscheldecken & Zimttee. Es duftet wieder mehr nach Äpfeln & frischem Gebäck. Man schwelgt in Urlaubserinnerungen, die einen gedanklich irgendwo in eine verschneite Schwedenhütte versetzen, wo man am Fenster sitzt & auf die stiller werdende Natur schaut. Vielleicht steht dort zwischen den Tannen irgendwo ein Elch? Im Kamin prasselt ein Feuer, der Kakao ist schon fertig. Klingt nach ganz viel Nordgefühl? Wir Mädels von #nordishmoments haben uns das auch gedacht – und das skandinavische Nordglück nach Deutschland geholt. Und zwar nach Hamburg.

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[WERBUNG] – Zusammen mit dem lieben Team von Ikea-Altona haben wir einen ganzen Tag voller Nordmomente geplant, den insgesamt 20 Nordmädels von Instagram gemeinsam verbringen durften. Noch einmal DANKE an Ikea für dieses unvergessliche Event ❤

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Ob nun Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark oder Island. Jedes Land wurde an dem Tag von Mädels vertreten, die ihr Herz an den Norden verloren haben. Deren innerer Kompass nach Norden zeigt. Und es war so schön, ihre Geschichten, Erlebnisse & Gedanken zu erfahren. Ein Zusammentreffen von Gleichgesinnten.

Zu den #nordishmoments Initiatorinnen zählen folgende liebe Mädels (von links nach rechts):

Annka von https://www.anker-foto-liebe.de/
Manuela von @veggieela
Sina von https://nordlandfieber.de/
Franzi von https://franziinschweden.com/
Meine Wenigkeit 🙂

Nach einer lieben Begrüßung durch das Team von Ikea-Altona, gab es bei Limo & Donuts reichlich Zeit, sich erst einmal auszutauschen & kennenzulernen. Danach stand ein DIY-Projekt auf der Agenda – mit mitgebrachten Fotos von Nordurlauben konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen & ein Fotoboard basteln. Wann habe ich das letzte mal gebastelt? Ich weiß es gar nicht mehr. Aber ich weiß jetzt, dass man das unbedingt öfter machen muss.

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Als nächstes stand die Surprise-Challange auf dem Plan. Da hat sich Ikea was für uns (und für euch) überlegt. Bewaffnet mit einem Gutschein durfte jeder von den Teilnehmerinnen durch den Ikea-City-Store bummeln & ein tolles, weihnachtliches Paket zusammenstellen. Und zwar als Geschenk für unsere Follower. Ich verrate nur so viel – im Dezember verlose ich via Instagram mein Paket & es beinhaltet ganz viele hyggelige Sachen. Schaut also unbedingt in nächster Zeit auf meinem Account vorbei, damit ihr das nicht verpasst.

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Was darf bei einem Tag voller #nordishmoments nicht fehlen? Naa? Genau! Eine schwedische Fika. Mit Kaffee, Zimtschnecken & gemütlicher Zeit zusammen.

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Was bleibt von diesem Tag? Unheimlich viele nordische Momente, eine Gemeinschaft mit so vielen lieben Nordmädchen, eine Tasche voller Geschenke von Ikea für uns (und für euch), der Duft von Zimt in der Nase & ein tiefes Nordglücksgefühl.

DANKE! TACK!

(Besonderer Dank geht an das Team von Ikea-Altona, die #nordishmoments Initiatorinnen & Marco @pixelmaggo für den Teil der hier verwendeten Fotos, die nicht mit meinem Copyright versehen sind.)

 

Natur, Kamin & ein Haus im Münsterland.

Münsterland/ Herbst 2018. – Ach der Herbst, er ist irgendwie meine liebste Jahreszeit. Es wird kühl & etwas düster, man schaut wieder mehr Filme oder verkriecht sich mit einem guten Buch auf’s Sofa. Man trinkt mehr Kakao, riecht draußen den typischen Duft von Laub und Kaminfeuer & trägt endlich dicke Strickpullover. Könnte es eine passendere Zeit geben, um sich mit seinen liebsten Studienfreundinnen für ein ganzes Wochenende zu treffen?

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Ein kleines Häuschen, mitten im Nirgendwo, nur umgeben von Wald & einer Pferdekoppel. Drinnen prasselt das Feuer im Kamin, man stößt mit einem Glas Sekt an. Anschließend wird zusammen Spaghetti Bolognese gekocht. Wenn man dann mit roten Wangen vor den dampfenden Tellern sitzt & sich an alte Geschichten aus der Studienzeit erinnert, kommt man sich irgendwie unfassbar alt vor. Aber verändert haben wir uns trotzdem nicht. Gelacht wird immer noch über dieselben Dinge. „Habt ihr eigentlich gehört, dass…? Was macht eigentlich…?“ Herrlich.

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Filterkaffee schmeckt auf einmal hervorragend, gefrühstückt wird wie damals in der WG. Das Wetter ist top, der Frühnebel hat sich verzogen. Im puren Sonnenschein können wir lange um den benachbarten See spazieren gehen. Alle haben plötzlich Lust auf Saftschorle & Waffeln. Gut schlemmen können wir zusammen immer noch richtig gut. Und während man die Nase der Sonne entgegen streckt, tanken alle ein wenig Glückseligkeit.

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Man sitzt zusammen, trinkt ein Käffchen, beobachtet die Pferde auf der Koppel. Langsam wird es Abend. Zusammen wird gekocht und gelacht, einer macht das Feuer im Kamin. Zum krönenden Abschluss wird noch bis in die Nacht gespielt & gequatscht, bis sich schließlich alle müde in ihre Betten verkriechen.

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Am nächsten Morgen drücken sich nochmal alle – schön war es & wiederholen müssen wir es unbedingt. Dann entschwindet jeder in eine andere Himmelsrichtung. Und als Erinnerung bleibt ein besonders schönes Hygge-Wochenende. Mit ganz viel Natur, Kamin, gutem Essen, viel Spaß & schöner Freundinnen-Zeit.

Hygge auf dem Teller – Zimtschnecken.

Es ist Wochenende. Draußen nieselt es leise vor sich hin, die Blätter an den Bäumen haben ihr Grün gegen ein Ocker ausgetauscht. Der Duft von einem erloschenen Streichholz liegt noch in der Luft, mit dem man soeben die Kerzen auf dem Esstisch angemacht hat. Endlich wieder Kuschelsocken-Zeit. An der Heizung steht die Schale mit dem Hefeteig, der bereit ist, zu Hygge-Food verarbeitet zu werden. Nämlich zu Zimtschnecken.

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Meiner Meinung nach geht das schwedische Kult-Gebäck ja immer. Ich habe es sogar im 35-Grad-Sommer mehrmals gebacken. Aber in die Herbst/Winter-Saison gehört es am allermeisten. Und lässt sofort Gemütlichkeit aufkommen.

Ich backe meine Kanelbullar (schwedisch für Zimtschnecken) am liebsten nach einem Rezept der lieben Helene von Nordliebe (Link zur Homepage). Hier schreibe ich euch meine etwas abgewandelte Variante dazu auf. Die Portion ergibt 15 Stück.

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Teig:
° 330 g Dinkelmehl
° 50 g brauner Rohrzucker
° 1/3 TL Kardamom-Pulver
° 1/3 TL Salz

Alles in einer großen Schüssel vermengen.

° 50 g Butter im Topf schmelzen
° 170 ml Milch hinzugeben und auf Handwärme erwärmen (nicht heißer – das verträgt die Hefe nicht!)
° 1/3 eines Frischhefe-Würfels in die handwarme Butter-Milch-Mischung bröseln und langsam auflösen

Die flüssige Mischung zur Teigmischung geben und mit der Hand kneten. Immer wieder etwas Mehl hinzugeben, mit sich der Teig leicht vom Schüsselrand löst. Anschließend mit einem feuchten Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen (z.B. an der Heizung). Immer wieder schauen – der Teig sollte mind. auf die doppelte Menge angewachsen sein. Das geht meist etwa 1 Stunde.

Zwei Bleche vorbereiten – mit Backpapier belegen. In einer Tasse 1 verquirltes Ei parat stellen. Eine Zimt-Zucker-Mischung anrühren (brauner Rohrzucker + Zimtpulver, ich habe hierfür ein Schraubdeckelglas, in dem ich die Mischung vorbereite). In einem Topf ein Stück Butter schmelzen. Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

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Auf einer bemehlten Fläche den Teig mit einem Nudelholz ausrollen (auf etwa 0,5-1 cm Dicke). Ausgerollt sollte der Teig ein Rechteck ergeben. Dieses Rechteck mit der flüssigen Butter gleichmäßig bestreichen. Anschließend großzügig mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Das Rechteck am oberen Ende der „langen Seite“ packen und schnell zum unteren Ende hin zuklappen (ergibt dann quasi ein schmales Rechteck, wo die bestrichene Seite jetzt innen ist).

Nun ca. 3-4cm breite Streifen aus dem Rechteck schneiden. Und jeden Streifen dann nochmal halbieren – hier den Schnitt aber nicht komplett machen, sondern kurz vor dem oberen Ende Halt machen. Das Teigstück ergibt dann von der Form her ein „Hosen-Schnittmuster“. Das Teigstück wird mit den Fingern an beiden Enden jeweils gepackt und gegeneinander verdrillt. Anschließend verdreht man den Teig zu einem Knoten und fixiert ein Ende von unten in der Mitte des Knotens, damit dieser nicht wieder aufgeht (siehe Foto oben). Zu kompliziert? Alternativ kann man den Teig auch zu einer Rolle formen und zu „normalen Zimtschnecken“ verarbeiten.

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Ob nun Zimtschnecken-Knoten oder einfache Zimtschnecken, die fertig geformten Portionen werden auf die Backbleche verteilt. In der Regel hat man jetzt 15 Stück, diese sollte man mit ausreichend Platz dazwischen auf beide Bleche geben. Mit dem verquirlten Ei bestreichen und entweder noch einmal Zimt-Zucker oder alternativ Hagelzucker zum Garnieren verwenden. Die Bleche sollten nacheinander und nicht gleichzeitig in den Backofen. In die mittlere Schiene geben und mindestens 5, maximal 8 Minuten backen. Ich stelle mir den Timer auf 5 Minuten und ab da gucke ich einfach, wann der richtige Moment gekommen ist. Die Kanelbullar sollten oben etwas braun sein, wenn man sie aus dem Backofen holt.

Am besten frisch verputzen & mit Kaffee eine herbstliche Fika (schwedisch für Kaffeepause mit einem Teilchen) mit Freunden oder ganz gemütlich am persönlichen Hygge-Platz machen. Smaklig måltid!

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Provence – Camping & Lavendel.

Sommer 2018/ Provence. – Sattes Grün, verwunschene Bergdörfer & der krautig-wohlige Duft von Lavendel. Eine Woche Outdoor-Hygge mit Auto & Zelt in Südfrankreich.

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Unser Zelt haben wir auf dem kleinen privaten Campingplatz eines Weinbauern in Blauvac aufgeschlagen. Hier hatte jeder Camper viel Ruhe und Platz für sich – und wir zudem einen einmaligen Blick auf Weinreben & den Berg Mont Ventoux.

Die Provence – so grün, voller Naturschönheiten, einem frischen Wind & verschlafenen mediterranen Dörfchen. Ich muss gestehen, ich hatte mir die Region irgendwie anders vorgestellt. Eher: heiß & karg, wie direkt am Mittelmeer. Aber sie überraschte mich und steht seitdem auf meiner Ranking-Liste für Natururlaube ganz weit oben.

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Empfehlenswert in der Provence sind außerdem die kleinen Wochenmärkte, wie zum Beispiel der in Bédoin. In der Nebensaison findet man hier vor allem Einheimische, die die Zeit dort nutzen, um miteinander über die Auslagen hinweg ein Pläuschchen halten. Dabei schnuppert man an den duftigen Pflanzenseifen der lokalen Manufakturen, bekommt getrocknete Lavendelblüten abgefüllt oder darf von einer Haselnuss-Salami probieren. Überall riecht es nach Herbes de Provence, Käse, Wurst & frischem Knoblauch.

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Natürlich waren wir auch Wandern. Dafür eignet sich die Region hervorragend. Zwischen grünen Weinfeldern, Berge hinauf oder durch Schluchten hindurch – hier findet jeder eine passende Route. Wir sind durch die Gorges de la Nesque gewandert – sagen wir mal ehrlicherweise, es ging mehr in Richtung Trekking. Gutes Schuhwerk ist ein Muss, wenn man durch einen strömenden Fluss waten oder die Steilhänge hochklettern muss. Wir haben auch Wanderer getroffen, die auf halben Weg umgekehrt sind. Die Route ist aber traumhaft & man wird mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.

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Nicht zuletzt waren wir natürlich auch wegen einer lokalen Pflanze hier – dem Lavendel. Viele Bauern bauen die Blumen hier auf groß angelegten Feldern an. Doch wann ist eigentlich die Blütezeit? Das hängt von der Sorte des Lavendels und der Höhenlage des Feldes ab. Der „echte Lavendel“ (Lavandula angustifolia) wächst in höheren Lagen und blüht daher tendenziell etwas später. Optimale Zeit, die violetten Blütenteppiche zu bestaunen, ist Juli. Ab August können die Felder schon abgeerntet sein. Wir waren Ende Juni dort und das bietet Vor- und Nachteile. Nachteil: Man braucht etwas Glück, denn es blühen noch nicht so viele Felder. Vorteil: Man ist ganz für sich, weil die Scharen an Touristen noch nicht da sind. Außerdem macht es Spaß, die volle Aufmerksamkeit auf die Natur zu richten und nach dem speziellen Violett Ausschau zu halten. Umso mehr freut man sich dann über versteckte Felder, die man zufällig entdeckt – wo alles nach der Essenz der Provence duftet & die Schmetterlinge um die Blüten tanzen.

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Zum Camping in der Provence: Zu dieser Zeit im Jahr (Juni) ist es noch nicht heiß, daher sollte man für die Abende schon noch einen Kuschelpullover dabei haben. Zudem geht in der bergigen Region ein guter Wind & es kann auch schon mal regnen – wetterfeste Campingausrüstung ist daher unverzichtbar. Wir haben dort das Gewitter unseres Lebens mitgemacht – mit Sturm, schwarzem Himmel & wütenden Blitzen über uns. Ich mag Gewitter, es hat etwas unheimlich hyggeliges. Outdoor ist es aber dann doch eine andere Hausnummer. Wir waren froh, dass dabei tatsächlich nichts kaputt gegangen ist und auch das Zelt nachher noch von innen trocken war –  die Campingwiese glich im Anschluss allerdings einem matschigen Festivalplatz. Alles kein Problem, wenn man gut ausgerüstet ist. Und nach Regen kommt bekanntlich Sonne – und die blieb dann auch noch tagelang. Mit den Füßen im Schlamm & unter einem strahlend blauen Himmel (als sei nichts gewesen) schmeckte der Kaffee am nächsten Morgen dann sogar noch besser.

Super Tipps zum Urlaub in der Provence gibt es außerdem hier: http://www.provence.de/

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Sommerhygge bei der Eisdielerin.

Köln/ Ehrenfeld. – Eine Kugel Glück, eine Kugel pure Freude & vielleicht noch eine Kugel Sommergefühl? Wenn die Antwort UNBEDINGT! lautet, dann ab nach Köln. Denn ja dealt jemand mit ganz viel Eis-Liebe. Die Eisdielerin eben.

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Naaa? Bei diesem Anblick kann man doch gar nicht mehr Nein sagen! Es warten Heidelbeere, Rhabarber & Minze-Limette. Oder doch lieber Mandarine und Schokosorbet? Egal, hier gibt es alles. Und richtig große Kugeln.

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Das da bin übrigens ich – beziehungsweise, das ist mein Schoß. Und darauf ist eine Schale mit ganz viel Glückseligkeit drin. Die Eisdielerin hat übrigens einen entzückenden, verwunschenen Hinterhof. Mit Großstadt-Charme & einem Hauch Hippie-Feeling. Einfach: Summer in the city.

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Kommt vorbei, genießt eine Kugel handgemachtes Glücks-Eis (oder auch mehr), trinkt eine kalte Schorle & fangt euch ein paar Sonnenstrahlen. Kein Sommer ohne Eis. Kein Sommer ohne die Eisdielerin.

https://www.eisdielerin.de/

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Siebengebirge – Morgendliche Winterwanderung.

Februar 2018. – Wofür seid ihr? Morgens oder lieber abends? Wald oder lieber Feld? Winter oder lieber Sommer? Eigentlich gibt es da kein Richtig oder Falsch. Wandern kann man immer. Und jede Wanderung hat etwas Besonderes, Einmaliges.

Also ich bin ja bekanntermaßen Winterkind & Waldmädchen. Und diesmal ging es am Wochenende auf eine Morgenwanderung ins Siebengebirge bei Bonn. Nass. Kalt. Natur. Draußen Sein. Herrlich.

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Start war an der Margarethenhöhe, ohne Frühstück im Bauch – dafür mit Proviant im Gepäck. Der Weg führte durch den Wald, alles war ruhig & verschlafen. Um diese Zeit trifft man höchstens einen Jogger oder einen ambitionierten Biker. Die Natur erwacht gerade erst. Und in der nass-kalten Luft liegt der Duft von Februar.

Vorbei am Milchhäuschen, wo man bei Wanderungen im Sommer für Kaffee & Waffeln einkehren kann, ging es über die Wanderbrücke weiter zum Rheinsteig. Irgendwo, mitten im Nichts, lag plötzlich Konfetti auf dem Weg. Als hätten die Waldbewohner eine Party veranstaltet. Sehe ich ja genauso – ein bisschen Konfetti schadet nie.

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Dann war es endlich Zeit für’s Frühstück. Ein bisschen durchgefroren und sehr hungrig gab es ein fürstliches Mahl in einem hölzernen Einkehrhäuschen. Mit Kaffee, Obst, Zimtschnecken & Skyr. Und natürlich einem Sekt – es war ja schließlich Wochenende.

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Vorbei an der Burgruine Rosenau und am Berg Wasserfall ging es dann zurück zum Startpunkt. Der Rundweg dauerte für die 9km etwa 2h15min.

Eine Wanderung im (nicht verschneiten) Winterwald ist ab jetzt einer meiner Favoriten. Schlechtes Wetter gibt es beim Wandern einfach nicht. Und auch diese Zeit hat etwas Schönes.

Winter in Skandinavien – Kofferpacken für Nordurlaube.

P A C K I N G  L I S T  –  N O R D U R L A U B  I M  W I N T E R

„Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ 

Hej Hej, ihr Nord- und Winterkinder. Heute gibt es mal einen etwas anderen Blogbeitrag von mir. Ich habe euch auf meinem Instagram-Account gefragt, ob ihr Interesse hättet, zu erfahren, was ich auf meinen Nordreisen so mitnehme. Und 97% haben mit JA! gestimmt. Also dann, los geht’s.

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Was muss unbedingt mit, wenn man im Winter nach Skandinavien reist, genauer gesagt, in Regionen nördlich des Polarkreises? Da ich nun schon Finnland, Schweden & Norwegen in den Wintermonaten besucht habe, möchte ich gerne meine Erfahrungen & Tipps mit euch teilen. Und keine Bange – minus 25°C kann man wirklich überleben 🙂

 

K L A M O T T E N

  • gute Funktionsjacke, die wasser- und winddicht, sowie gut isolierend sein sollte und nicht zu kurz ist (ich habe eine Outdoorjacke von Jack Wolfskin) – es ist nicht entscheidend, dass sie besonders „dick gefüttert“ ist/ das erreicht man besser durch das Zwiebel-Prinzip mit den Schichten darunter (aber natürlich ist auch eine gute Daunenjacke ok!)
  • viele dicke Winter-Strickpullover (am besten aus Schafswolle oder Synthetikfasern, da diese Gewebe Feuchtigkeit nicht so halten, man nicht nass bleibt und entsprechend natürlich weniger friert)
  • Fleecepullover/-jacken (eignen sich aufgrund des Gewebes gut, vor allem auch als Zusatzschicht unter der Jacke)
  • Langarmshirts/ T-Shirts (als optionale Zwischenschichten)
  • Thermo-Langarmshirts, die für den Winter gedacht sind (sogenannte „wärmende“ Thermoshirts, gibt es in jedem Sportgeschäft) – sollte immer die erste Schicht am Körper sein
  • lange Thermo-Unterhosen, die ebenfalls schnell trocknend sind (also keine Teile aus Baumwolle verwenden) – ebenfalls immer als erste Schicht verwenden
  • eine Schneehose (wasser-/winddicht, gefüttert)
  • viele normale und Wollsocken, die man ggf. übereinander tragen kann
  • Schneeboots (absolut wasserdicht, gefüttert, bestenfalls mit breiter Sohle [besserer Tritt auf dem Schnee] und mit Isolier-Einlage) – ich nutze seit Jahren welche von The North Face
  • dünnere Handschuhe (für Aktivitäten/ zum Fotografieren)
  • dickere/ gefütterte Handschuhe (wenn man sich nicht viel draußen bewegt, wie z.B. beim Nordlicht-Beobachten)
  • 2 Schals aus Synthetikfasern (zum Wechseln, falls einer nass wird im Schnee)
  • 2 Mützen (mit isolierender Innenschicht; bloß keinen groben Strick verwenden, wo der Wind durchpfeift)
  • eventuell eine Sonnenbrille (der Schnee reflektiert stark)
  • für die Gemütlichkeit: kuschelige Hausklamotten, Hausschuhe

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F Ü R  M E H R  H Y G G E

Wenn man in den Norden fährt und die Tage draußen in der Kälte verbringt, sollte man es sich dann abends in der Unterkunft natürlich besonders hyggelig (gemütlich) machen. Vielleicht hat man Glück und kann in einem roten, skandinavischen Holzhaus wohnen? Auf jeden Fall sollte man aber so oder so genügend Hygge einpacken. Denn gibt es etwas Schöneres, als durchgefroren nach einer Schneewanderung in die gute Stube zu kommen und sich mit roten Wangen die kalten Hände am Kakao zu wärmen?

  • heiße Schokolade
  • Marshmallows (für den Kakao oder Abende am Lagerfeuer)
  • Tee & eine Thermoskanne
  • Instant-Kaffeepulver (mag ich eigentlich nicht so, aber auf Reisen ist das voll in Ordnung)
  • Kerzen & Streichhölzer
  • Wärmflasche
  • etwas zum Lesen
  • ein Tagebuch, Stifte & Klebeband (zum Festhalten von schönen Momenten & Einkleben von Erinnerungsstücken)
  • Adressen von Familie & Freunden, um Postkarten zu schreiben
  • gute, eher fettige Hautpflegecreme (zu viel Feuchtigkeit in Pflegeprodukten lässt die Haut bei extremer Kälte eher rissig werden) – ich nehme da z.B. Lavera Basis Sensitiv Creme
  • Lippenpflege für die Nacht
  • ein nettes Duschgel (ich habe immer ein anderes vor jeder Reise und verbinde den Duft nachher genau mit diesem Ort – um mich auch später noch dorthin zurück träumen zu können)

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S O N S T I G E S

Woran man vielleicht auch denken sollte:

  • Kamera, Stativ, Fernauslöser
  • Taschenlampe/ Stirnlampe
  • Straßenkarte/ Reiseführer
  • Snacks für die ersten Tage (Müsliriegel, Schokolade, Kekse etc.)
  • eventuell ein Fertiggericht (z.B. Spaghetti mit Tomatensoße) für den ersten Abend

An alles gedacht? Ich denke schon. Solltet ihr Fragen haben, dann schreibt mir gerne.

Polarnächte Lofoten.

Lofoten/ Norwegen (Dezember 2017/ Januar 2018). – Eigentlich hatten wir ja bereits einen grandiosen skandinavischen Winterurlaub dieses Jahr. Und eigentlich ist es fast übertrieben, wieder in den Norden zu reisen. Eigentlich. Und überhaupt: Im Dezember nach Nordnorwegen fliegen? Da geht die Sonne doch gar nicht auf! Es herrscht Polarnacht. Wie ist das so? Und ehe man sich versieht, ist alles gebucht. Es soll zu den Lofoten gehen. Noch nie war ich so gespannt, wie dieses Mal – wird es die ganze Zeit über dunkel sein? Was macht man dann den ganzen Tag? Lohnt sich die Reise überhaupt? Fazit: Sie lohnt sich – und wie!

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Die Lofoten. Entweder hat man schon 1000x von ihnen gehört oder man kann gar nichts damit anfangen. Es handelt sich um eine Inselgruppe in Nordnorwegen, die sich oberhalb des Polarkreises befindet. Das heißt, wenn im Winter Polarnacht herrscht, dann geht dort die Sonne nicht mehr auf. Ist man genau auf dem Polarkreis, dauert diese Dunkelzeit 1 Tag lang. Je weiter nördlich, desto länger ist die Phase. Am Nordpol selbst ist sie sogar fast ein halbes Jahr lang. Wir sind nach Svolvær gereist – und hier verschwindet die Sonne Anfang Dezember und lässt sich erst wieder Anfang Januar blicken. Und dann Silvester dort verbringen? Das hat mich zunächst nervös gemacht. Sieht man dann überhaupt etwas? Das Spannendste für mich also – der erste Morgen vor Ort.

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Kein Sonnenaufgang, kein helles Licht, das langsam den Tag einläutet. Nein. Der Morgen beginnt mit einem klaren Hellblau und mischt sich mit einem Hauch von Rosa. Still liegt die Natur da. Und auf der Terrasse unseres norwegischen Fischerhäuschens genießen wir diesen ganz besonderen Anbruch des Tages. Es ist magisch.

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Man gewöhnt sich daran, dass der „Tag“ nur von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr dauert. Wenn der Himmel klar ist, gehen wir auf Tour mit unserem Mietwagen und erkunden die Umgebung. Durch die klirrende Kälte sind die Fjorde zum Teil zugefroren und präsentieren einmalige Formationen aus Eis. Immer wieder halten wir an und staunen über die Landschaft.

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Ein Ziel, das wir alle unbedingt sehen wollen – Hauklandstranda (Haukland Beach). Ein Surferparadies mit einer äußerst ungewöhnlichen Kulisse. Hohe, schneebedeckte Berge & die raue Natur. Dazu feiner, heller Sand und das Rauschen des Meeres. Im Sommer sieht das Wasser hier wohl karibisch aus. Ein wunderschöner Ort.

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Fest davon überzeugt, dass es auf den Lofoten weder Rentiere, noch Elche gibt, können wir unseren Augen nicht trauen, als plötzlich am Wegesrand eine kleine Elchdame auftaucht. So nah dran konnten wir diese Tiere noch nie beobachten. Sie ist neugierig, das verschafft uns Zeit für Fotos. Aber nach wenigen Minuten wird es ihr zu bunt und in ihrem staksigen Laufschritt eilt sie schließlich durch den Tiefschnee davon. Eine Begegnung für’s Herz.

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Die Abende brechen früh herein und somit verbringen wir auch gerne Zeit in unserer hyggeligen Hütte. Bei selbst gemachtem Glühwein-Tee oder heißer Schoki mit Schuss lässt es sich auch ganz gut aushalten. Gekocht wird eigentlich immer selbst – jeden Tag freuen wir uns auf unser Essen, bei dem wir in langer Unterhose am Tisch sitzen können. Candlelight-Dinner nach unserem Geschmack.

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Neben klaren Tagen hoffen wir natürlich auch täglich auf klare Nächte. Denn die Dunkelheit wird hier oberhalb des 66. Breitengrades mit ganz viel Glück von hellem, grünem Licht verjagt. Den Polarlichtern. Schon vertraut mit den nötigen Bedingungen und den ersten optischen Anzeichen am Himmel, starren wir ständig aus dem Fenster und halten Ausschau. Und dürfen uns schließlich über Wahnsinns-Formationen freuen. Wie ein Flaschengeist scheint das magische Licht aus dem Hügel empor zu steigen.

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Zum ersten Mal spiele ich etwas mehr mit meiner Kamera & der Langzeitbelichtung. Und ich stelle fest: Neben den Nordlichtern lohnt sich auch ein nächtliches Bild von dem Panorama vor unserem Fischerhäuschen. Spiegelung inklusive.

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Wenn es hier allerdings schneit, scheint es wirklich den ganzen Tag über dunkel zu bleiben. Die Wolken und dicken Schneeflocken verschlucken dann förmlich das bisschen Licht, was noch da ist. Aber auch das hat seinen eigenen Charme – kurz nach Weihnachten sind die norwegischen Häuser im typischen Falun-Rot hier nämlich noch festlich geschmückt und man fühlt sich wie in einem Weihnachtsdorf.

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Bei Schneefall ist der Sturm nicht mehr weit. Also ab an die Küste & die Wellen beobachten. Für mich einer der beeindruckendsten Momente dieser Reise – der Wind peitscht, die Wellen toben. Die Felsen wirken schwarz, daneben das petrolblaue Wasser. Über uns ist der Himmel dunkelgrau und am Horizont gibt es etwas Licht. Skurril.

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Und am nächsten Tag ist wieder alles vorbei. Der Wind hat sich zurück gezogen. Der Himmel ist klar. Die Natur hat Ruhe gefunden – und strahlt eine magische Erhabenheit aus. Von diesem Anblick kann man sich kaum trennen – aber der Tag ist kurz und wir wollen noch einen Berg besteigen, also geht es weiter.

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Ziel ist der Gipfel des Mannen – einem Berg am Haukland Beach. Der Aufstieg ist abenteuerlich und glatt. Bald stellen wir fest, dass es sicher besseres Schuhwerk für dieses Vorhaben gegeben hätte. Mühsam kämpfen wir uns hoch. Im Schnee ist es beschwerlich und bei meiner leichten Erkältung komme ich irgendwann an meine körperlichen Grenzen. Ich selber schaffe es daher nicht ganz nach oben, aber auch von meiner Position aus bekomme ich eine fantastische Aussicht geboten. Die Anstrengungen sind schnell vergessen. Zurück rutsche ich größtenteils auf meinem Allerwertesten den Berg hinunter & fühle mich wie ein kleines Kind. Herrlich.

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Neben Silvester feiern wir hier im hohen Norden auch meinen 30. Geburtstag, den ich so schnell nicht vergessen werde. Kuchen & Kerzen-Auspusten inklusive. Mein einmaliges Geschenk – eine Walsafari mit Sichtung eines riesigen Pottwals, die wir wenige Tage zuvor erlebt haben.

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Zum krönenden Abschluss speisen wir noch bei einem Glas Prosecco vorzüglichen Stockfisch (durch Trocknung haltbar gemachter Dorsch) in der Børsen Spiseri, der größtenteils erhaltenen, 1828 erbauten hölzernen Fischannahmestelle von Svolvær. Uriger & norwegischer geht es kaum. Und damit schließen wir einen unvergesslichen Urlaub glückselig & voller neuer Eindrücke ab.

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Hochwildpark Rheinland – Herbsttag im Wald.

Spätherbst 2017/ Mechernich. – Einfach mal spontan raus in die Natur, was für ein Luxus! Hier im Rheinland gibt es so viel Schönes vor Ort – zum Beispiel das Siebengebirge zum Wandern und den Kottenforst zum Spazieren gehen. An einem verregneten, kalten Herbsttag könnte man eigentlich auch zu Hause bleiben. Oder aber man besucht die Tiere im Hochwildpark Rheinland. Und ist bei dem Wetter fast für sich alleine.

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Der Park befindet sich in Mechernich und ist von Bonn/Köln aus wirklich gut zu erreichen. Bewaffnet mit Gummistiefeln und Regenschirm haben wir hier dann einen ausgiebigen Waldspaziergang gemacht – richtig gekleidet macht einem ein kühler Herbstregen dann nämlich schon gar nicht mehr so viel aus.

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Auf dem weitläufigen Gelände trifft man einige Wildarten: Dam- & Sikawild, Rotwild, Elche & Schwarzwild. Hier sind die meisten Tiere nicht eingezäunt und zudem an Menschen gewöhnt, sodass man sie aus der Nähe betrachten kann. Es gibt Wildfutter zu kaufen, mit dem man das Wild anlocken kann. Einige Exemplare sind fast handzahm & ziemlich hungrig – von Berührungsängsten keine Spur.

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Im Park befindet sich auch ein kleines Restaurant – an dem Tag war nicht viel los, sodass bei Kaffee & Kuchen Selbstbedienung angesagt war. Dabei konnten wir uns kurz aufwärmen & ein Päuschen einlegen. „Zu Besuch“ kam dabei Herr Pfau. Der Neid auf unseren Kirschstreusel stand ihm ins Gesicht geschrieben.

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Auch Haus- und Nutztiere finden hier ein Zuhause, wie zum Beispiel Ziegen, Steppenrinder, Minischweine und Esel. Wir konnten beobachten, wie Papa-Rind seinem Sohnemann den Einsatz seiner Hörner nahegebracht hat.

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Als bekennender Skandinavien-Fan habe ich mich natürlich ganz besonders auf die Elche gefreut. In freier Wildbahn konnte ich die Tiere bereits in Nordschweden (und sogar in Polen) beobachten. Aber so nah wie hier kommt man den Königen der Wälder natürlich sonst nicht.

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Gerade dann, wenn nicht „die typische Besuchszeit“ ist, hat man im Hochwildpark viel Ruhe & kann die Natur ganz für sich genießen. Durchgefroren & hungrig sind wir zurück nach Hause gefahren – und konnten das gemütliche Raclette-Essen am Abend dann irgendwie noch mehr genießen.

Weiterführende Informationen: http://www.hochwildpark-rheinland.de/

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